Mike Preuß

Neumühlen-Dietrichsdorf

ist ein Kieler Stadtteil, welcher durch die Schwentine vom Rest der Stadt getrennt ist. Es ist aber mehr als nur eine Schlafsiedlung. Mit dem Einkaufzentrum am Langen Rehm und in der Schönkirchener Straße ist es ein Versorger für den Stadtteil und das Umland.
Die ansässigen Vereine und Einrichtungen sind über den Dietrichsdorfer Gesprächskreis miteinander vernetzt.
Mit dem Mediendom, Gießereimuseum, Ofenmuseum und Computermuseum ist Dietrichsdorf besonders im Bereich der Kulturinsel Dietrichsdorf ein Highligt der Kulturstandorte in Kiel. Der Ostuferhafen und die Fachhochschule Kiel haben den Stadtteil in den letzten Jahrzehnten sehr verändert, nachdem mit beispielweise HDW, Hell oder Ortopedia die Indrustrie sich zurück gezogen haben.

Weitere Links zum Stadtteil

[www.dietrichsdorf.net] [Stadtteil bei Wikipedia] [Seite des Ortsbeirates] [Stadtteilbüro Ost]

Was ist zu tun?

Ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen, den Stadtteil weiterhin für seine Bewohner(innen) und Besucher(innen) aktraktiver zu machen. Dabei fallen mir einige Dinge ein:

Kulturinsel Dietrichsdorf stärken

Die Anzahl der Kultureinrichtungen ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Trotzdem würde ich mir noch einige Einrichtungen mehr in unserem Stadtteil, bzw. an der Schwentinemündung, wünschen. Dazu zählen Beispielsweise das Theater-Museum oder eine Dauerausstellung der Sammlung Dr. Hell.
Die Stadt sollte auch den Kultureinrichtungen auf dem Ostufer mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen.
Ich würde mir auch mehr Vergünstigungen der ansässigen Einrichtungen beim Kiel-Pass wünschen und Ideen entwickeln, wie das Ehrenamt im Stadtteil gefördert werden kann.

Freizeitgebiete an den Stadtteil anbinden

Das Naherholungsgebiet mit dem Dietrichsdorfer Strand ist eine schöne Ecke geworden. Der Fördewanderweg ist von Mönkeberg nach Dietrichsdorf weitergeführt. Es fehlt noch die Anbindung an den Stadtteil, bisher ist nur ein vernünftiger Zugang über (die immer noch gut genutzte) Verlängerung des Ostrings nach Mönkeberg möglich. Ich wünsche mir einen barriefreien Zugang vom Campus der Fachhohschule. Damit können dann Fußgänger(innen) und Radwanderer(innen) von Laboe/Heikendorf/Mönkeberg über den Dietrichsdorfer Strand zur Kulturinsel, zum Anleger Dietrichsdorf und über den Schwentinewanderweg direkt am Wasser bis zur Alten Schwentinebrücken kommen.

Auch andere Gebiete sollten erschlossen werden, Bereiche zum verweilen geschaffen werden.

Fachhochschule stärker in den Stadtteil integrieren

Viele Studenten(innen) wohnen in der Stadt und fahren jeden Tag mit dem Bus zum Studium und sind Nachmittags wieder verschwunden. Es sollten Anreize geschafft werden, damit mehr Studenten hier (bezahlbar) wohnen möchten.
Aber auch zu überlegen ist, wie die Bewohner(innen) sich mit der Fachhochschule identifizieren können.†

ÖPNV fördern und ausbauen

Der Stadtteil ist schon gut mit dem Bus zu erreichen. Dieses sollte bewahrt werden. Eine Fortführung der Linien 1 und 9 in den Stadtteil sollte aber trotzdem verfolgt werden.
Eine Fährverbindung am Wochenende auf die Kulturinsel Dietrichsdorf würde das Angebot weiter abrunden.
Eine Straßenbahn würde das Angebot bestimmt verbessern, besonders, wenn die Fachhochschule mit angebunden wird. Die Idee der Seilbahn würde aber auch den Stadtteil gut tun.
Die Wiedereinführung der Bahn "Hein Schönberg" mit Halt in Oppendorf kann nur sinnvoll sein, wenn die Haltepunkte per Bus mit dem Umland, hier vielleicht der FH angebunden sind.
Auch hier ist darauf zu achten, dass die Fahrpreise für alle bezahlbar bleiben.

Wohnen in der Nähe der Stadt

Der Stadtteil ist schön, hat Erholungsgebiete, Kultur- und Freizeitangebote, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und gute Busanbindung. Es müssen vernünftige Wohnungen zum bezahlbaren Preis zur Verfügung stehen und eine sinnvolle Mischung der Bevölkerung entstehen.

Netzwerke fördern und ausbauen

Mit dem Dietrichsdorfer Gesprächskreis gibt es ein starkes Netzwek der Vereine und Einrichtungen. Auch mit dem Rat für Kriminalitätsverhütung Schwentinemündung und dem Büro Soziale Stadt Neumühlen-Dietrichsdorf sind weitere wichtige Säulen der Zusammenarbeit. Einige Einrichtungen nehmen an diesen Netzwerken leider nicht teil. Die Internetseite www.dietrichsdorf.net versucht die Information zusammen zu führen.

Blick ins Umland haben

Mit Wellingdorf, den einzigen Kieler Nachbarstadtteil, bestehen gute Kontakte. Das Wellingdorfer Stadtteilfest breitet sich immer weiter nach Dietrichsdorf aus. Die Kunst- und Kulturtage werden in den nächsten Jahren sich weiter nach Wellingdorf ausbreiten. Das Stadtteilbüro Ost ist für diesen Bereich auch gemeinsam zuständig.
Aber auch das Amt Schrevenborn (Mönkeberg und Schönkirchen) und an der Schwentine die Stadt Schwentinental sollten vielleicht für gemeinsame Projekte mit bedacht werden.










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